Der Beruf Zerspanungsfacharbeiter und Zerspanungsfacharbeiterin der
Spezialisierungsrichtung Bohrwerke wurde in der ehemaligen DDR ausgeübt.
Vergleichbar ist er mit den Berufen Bohrer bzw. Bohrerin, Bohrwerkdreher
und Bohrwerkdreherin oder Zerspanungsmechaniker bzw.
Zerspanungsmechanikerin der Fachrichtung Frästechnik. Sie bringen
Bohrungen an Werkstücken aus Metall oder Kunststoff an und arbeiten dabei
mit konventionellen Bohrmaschinen. Damit später Achsen Wellen und Lager
genau in die Gehäuse der Getriebe passen oder Zahnräder genau ineinander
greifen müssen sie die Bohrungen ganz exakt ausführen. Vor dem Bohren
richten sie zuerst die Bohrwerke ein oder rüsten diese eventuell um. Wenn
sie die Bohrungen durchgeführt haben kontrollieren sie die Qualität der
Ausführung. Zu ihren weiteren Aufgaben gehören die Wartung und die Pflege
der Maschinen und die Behebung von kleineren Maschinenstörungen. Das
Einstiegsgehalt hängt von der Berufserfahrung und vom jeweiligen Bundesland
ab, das heißt je nach Qualifikation kann das Einkommen über dem
Durchschnittsgehalt liegen.