Die Werkzeugmechaniker und die Werkzeugmechanikerin sind überwiegend in Werkzeugbaubetrieben und im Werkzeugmaschinenbau tätig. Sie stellen Stanzwerkzeuge und Biegevorrichtungen her. Anhand von technischen Zeichnungen stellen sie die Stanz- und Umformwerkzeuge her. Auf den Zeichnungen sind Informationen über das Material und die Oberflächenbeschaffenheit enthalten. Die oft komplizierten technischen Zeichnungen müssen die Werkzeugmechaniker verstehen und umsetzen, deshalb ist in diesem Beruf das räumliche Vorstellungsvermögen besonders wichtig. Sie müssen alle Tätigkeiten geduldig, präzise und konzentriert ausführen damit die Werkzeuge wie vorgesehen Funktionieren. Die Stanzwerkzeuge stellen sie aus gehärtetem Stahl her mit ihnen werden später Formteile aus Blechen geschnitten. Die Konstruktionsdaten geben sie in die numerisch gesteuerten Erodiermaschinen ein. Die angefertigten Werkstücke werden kontrolliert und gemessen sowie bei Bedarf bearbeitet. In der Formentechnik werden zum Beispiel Gesenke produziert in denen Druckgussformen für die Herstellung von wenig beanspruchten Metallteilen gefertigt werden. Bei Störungen müssen sie die Ursachen feststellen und wenn es möglich ist beheben. Defekte Teile bauen sie aus und ersetzen sie durch neu angefertigte.