Eine Schwesternhelferin arbeitet in erster Linie in Krankenhäusern sowie
Alten- und Altenpflegeheimen. Sie können außerdem in Einrichtungen zur
Eingliederung und Pflege von behinderten Menschen, bei ambulanten sozialen
Diensten und in Privathaushalten beschäftigt sein. In Krankenhäusern
entlasten sie die Pflegekräfte auf den Stationen durch ihre Mithilfe bei
der Pflege und Versorgung der Patienten und Patientinnen. So helfen sie zum
Beispiel beim umbetten der Patienten und Patientinnen, das entsorgen von
verschmutzten Vorlagen, reinigen der Bettpfannen und das entsorgen von
Windelhosen, Kathederbeutel usw. Außerdem können sie, zur Entlastung der
Rettungsdienstfachkräfte, bei den Einsätzen des Rettungsdienstes und bei
Krankentransporten eingesetzt werden. In privaten Haushalten übernehmen sie
die Pflege von hilfs- oder pflegebedürftigen Menschen. Das heißt, sie
helfen bei der täglichen Körperpflege und begleiten die Patienten und
Patientinnen zur Toilette. Außerdem helfen sie beim An- und Auskleiden und
achten auf die Einnahme der ärztlich verordneten Medikamente. Ihr Einkommen
bzw. Stundenlohn hängt von der Berufserfahrung ab.