Geeignete Arbeitsplätze finden der Rohrschweißer und die Rohrschweißerin im
Rohrleitungsbau und in der Ver- und Entsorgungstechnik. Sie können aber
auch in Werften beschäftigt sein. Ihre zentrale Aufgabe ist das durchführen
von Schweißarbeiten an Rohren und Rohrleitungen mittels unterschiedlicher
Schweißverfahren, wie Gasschweißen oder Lichtbogenschweißen. Bevor sie mit
dem Schweißen beginnen müssen sie die geeigneten Schweißgeräte sowie die
Zusatzwerkstoffe und Hilfsmittel auswählen und den Untergrund der
Werkstücke von Schmutz, Rost, Farbe usw. befreien, indem sie diese
abbürsten oder abschleifen. Danach werden die Werkstücke, den Vorgaben
entsprechend, passgenau zusammengebracht und durch das abbringen von
Schweißnähten verbunden. Wenn sie mit den Schweißarbeiten fertig sind
werden die Schweißnähte nachbehandelt und die Qualitätsprüfung vorgenommen.
Bei der Ausführung aller Arbeiten müssen sie die Sicherheits- und
Unfallschutzbestimmungen einhalten. Das Einstiegsgehalt hängt von der
Berufserfahrung und vom jeweiligen Bundesland ab, das heißt je nach
Qualifikation kann das Einkommen über dem Durchschnittsgehalt liegen.