Geeignete Arbeitsplätze für einen Prozessleitelektroniker und eine
Prozessleitelektronikerin bieten hauptsächlich verfahrenstechnisch
orientierte Industriebetriebe. Dabei kann es sich zum Beispiel um die
chemische Industrie und die Mineralölindustrie, Kraftwerke und Betriebe zur
Wasser-, Gas- und Elektrizitätsversorgung handeln. Ihre genauen Aufgaben
sind vom jeweiligen Unternehmen abhängig. Im Bereich Verfahrens- und
Energietechnik oder in der chemischen Stoffumwandlung tragen sie die
Verantwortung für den sicheren und störungsfreien Ablauf der Prozesse. Sie
erfassen von verfahrenstechnischen Größen, wie Druck, Temperatur und
Füllstände und kümmern sich um die Weiterleitung sowie um das eintreten
der vorgesehenen Reaktionen. Zu ihren Aufgaben gehört außerdem das lesen
der Schalt- und Funktionspläne sowie der technische Zeichnungen, das
dokumentieren der ausgeführten Arbeiten und die Erweiterung oder
Veränderung der Leiteinrichtungen entsprechend den betrieblichen
Erfordernissen. Die Höhe von ihrem Einstiegsgehalt hängt von der
Berufserfahrung bzw. der Qualifikation ab und kann auch über dem
Durchschnittsgehalt liegen.