Geeignete Arbeitsplätze finden der Orthopädieschuhmachermeister und die
Orthopädieschuhmachermeisterin in erster Linie in den Fachbetrieben des
Orthopädieschuhmacher-Handwerks, in Kliniken und Rehabilitationszentren
oder in Industriebetrieben die orthopädische Schuhe herstellen. Weitere
Beschäftigungsmöglichkeiten finden sie in Sanitätshäusern mit
schuhorthopädischer Abteilung und in Schuhreparaturwerkstätten. Bei der
Entwicklung, der Herstellung und der Anpassung orthopädischer Schuhe
übernehmen sie in der Regel qualifizierte Fach- und Führungsaufgaben. Zu
ihren Aufgaben gehören die Beratung der Kunden und Kundinnen, das Maß
nehmen, das anfertigen der Entwürfe, das kalkulieren der Kosten und das
erstellen der Kostenvoranschläge für die Kostenträger. Zudem befassen sie
sich mit der Planung und der Organisation der Arbeitsabläufe. Die
Arbeitsaufträge verteilen sie an ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und
überwachen neben die Arbeitsausführung und -qualität sowie die Einhaltung
der Termine und der Kosten. Neben diesen Tätigkeiten stellen sie die
Betriebsbereitschaft und den rationellen Einsatz der Betriebsmittel sicher.
Je nach Berufserfahrung und Verantwortung übersteigt ihr Verdienst das
Durchschnittsgehalt.