Der Mikrotechnologe und die Mikrotechnologin der Fachrichtung
Mikrosystemtechnik finden das geeignete Arbeitsumfeld vor allem bei den
Herstellern von elektronischen Ausrüstungen oder elektrischen Ausrüstungen
für Fahrzeuge. Sie können aber auch bei den Herstellern von Computerchips
und elektromedizinischen Geräten beschäftigt sein. Unter anderem befassen
sie sich mit der Herstellung von Mikrochips und Mikrosystemen sowie von
Halbleiterkomponenten. Die Produkte werden in verfahrenstechnischen
Prozessen, in groß- und Kleinserien hergestellt. Dazu müssen sie die
Fertigungsanlagen einrichten und die Prozessparameter einstellen die
Produktion überwachen die Arbeitsabläufe dokumentieren und Maßnahmen zur
Qualitätssicherung durchführen. Neben diesen Tätigkeiten übernehmen sie die
Durchführung der elektrischen Funktionsanalysen, der Belastungstests und
der Schichtdickenmessungen. Das Einstiegsgehalt hängt von der
Berufserfahrung und vom jeweiligen Bundesland ab, das heißt je nach
Qualifikation kann das Einkommen über dem Durchschnittsgehalt liegen.