Der Beruf Meister und Meisterin im Straßenbauerhandwerk wurde in der
ehemaligen DDR ausgeübt und kann mit dem Beruf Straßenbauermeister bzw.
Straßenbauermeisterin verglichen werden. Geeignete Arbeitsplätze finden sie
in erster Linie in Straßenbaubetrieben. Dort übernehmen sie qualifizierte
fach- und Führungsaufgaben beim Bau und bei der Wartung von Straßen,
Autobahnen und Flugplätzen sowie von Parkplätzen und Wegen. Sie übernehmen
die Planung der Arbeitsabläufe, die Koordination des Einsatzes der
Fahrzeuge, Maschinen und Werkzeuge und die Unterweisung der Fachkräfte.
Außerdem veranlassen sie die Absicherung der Baustellen, kontrollieren die
Arbeiten, wie das Asphaltieren und das Betonieren von Fahrbahnen und sind
für die fachgerechte, wirtschaftliche und termingerechte Ausführung der
Arbeiten verantwortlich. Zu ihren weiteren Aufgaben gehört die Durchführung
der berufspraktischen Ausbildung des Facharbeiternachwuches die Kontrolle
der Einhaltung der Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften und die
Durchführung von kaufmännischen Aufgaben, wie die Kostenkalkulationen. Ihr
Einkommen bzw. der Stundenlohn hängen von der Berufserfahrung ab.