Meister bzw. Meisterin im Orthopädieschuhmacherhandwerk ist ein Beruf der
in der ehemaligen DDR ausgeübt wurde. Er kann mit dem Beruf
Orthopädieschuhmachermeister und Orthopädieschuhmachermeisterin
verglichen werden. Sie arbeiten in erster Linie in den Fachbetrieben des
Orthopädieschuhmacherhandwerks und übernehmen dort fachlich
Anspruchsvolle Aufgaben. Das Berufsbild wird von der Herstellung von
orthopädischen Schuhen geprägt. Die Schuhe stellen sie für Heil- und
Rehabilitationszwecke, für kranke und fehlgebildete Füße her. Zu ihren
Aufgaben gehört der fachgerechte Einbau von fußmedizinischem Zubehör, wie
zum Beispiel Einlagen, oder die orthopädische Ausrüstung von normalen
Schuhen. Darüber hinaus werden die Fertigungsabläufe von ihnen
koordiniert und überwacht, die Kosten kalkuliert und die termingerechte
Erledigung der Aufträge gewährleistet. Desweitern beraten sie die Kunden
und Kundinnen, justieren Prothese und passen diese an.