Meister bzw. Meisterin im Orthopädiemechaniker- und Bandagistenhandwerk
ist ein Beruf der in der ehemaligen DDR ausgeübt wurde. Vergleichbar ist
er mit den Berufen Orthopädiemechaniker- und Bandagistenmeister bzw.
Orthopädiemechaniker- und Bandagistenmeisterin sowie
Orthopädietechnikermeister und Orthopädietechnikermeisterin. Das
Berufsbild wird von der Herstellung und der Instandsetzung von
medizinisch-technischen Heil- und Hilfsmitteln geprägt. Dabei handelt es
sich unter anderem um Prothesen, Stützvorrichtungen, gepolsterte
Schienen, Korsetts, Bandagen, medizinische Kompressionstrümpfe und
Rollstühle. Zu ihren Aufgaben gehören die Unterweisung der Mitarbeiter
und Mitarbeiterinnen, die Koordination der Arbeitsabläufe, die
rechtzeitige Materialbestellung und die Erledigung der Abrechnungen. Als
qualifizierte Fachkräfte mit langjähriger Berufserfahrung erledigen sie
die anspruchsvollen Fachaufgaben selbst. Neben diesen und zahlreichen
anderen Tätigkeiten befassen sie sich mit der technischen und
kaufmännischen Kalkulation und wirken bei der betrieblichen Ausbildung
des Facharbeiternachwuchses mit.