Der Logopäde und die Logopädin sind in Logopädie- Praxen, Krankenhäusern und Kliniken beschäftigt. Sie können aber auch in Wohnheimen behinderter Menschen, Grundschulen und Kindergärten tätig sein. Aufgrund ärztlicher Verordnungen behandeln sie Menschen mit Sprach-, Schluck-, Stimm- und Sprechstörungen. Bei ihnen können Menschen jeden Alters, die eine dieser Beschwerden aufweisen, behandelt werden. Bevor sie mit ihren therapeutischen Maßnahmen beginnen, informieren sie sich genau die Art der Störung und über die Vorgeschichte. Bei dem Gespräch mit den Patienten notieren sie sich alle wichtigen Details. Das können die berufliche- oder psychische aber auch familiäre Situationen sein. Sie ermitteln z.B. den sprachlichen Entwicklungsstand, den vorhandenen Wortschatz und ob der Patient die Sprache versteht. Danach stellen sie die Diagnose und entwickeln einen Behandlungsplan. Dieser wird mit den Patienten, bei Kindern mit den Eltern, besprochen und Teilziele gesetzt. Zu ihren Aufgaben gehört es auch, stotternden Menschen zu helfen indem sie ihnen Techniken vermitteln um den Sprachverlauf zu verflüssigen.