Ein Löter und eine Löterin arbeiten vor allem in den Unternehmen der
Elektroindustrie. Dabei handelt es sich um die Hersteller von
elektronischen Bauelementen, Geräten und Ausrüstungen oder um die
Unternehmen der Kommunikations- und Informationstechnik. Weitere
Beschäftigungsmöglichkeiten finden sie bei den Herstellern von
feinmechanischen Geräten und in den Unternehmen der Schmuckindustrie. Dort
befassen sie sich mit der Herstellung von stoffschlüssigen Verbindungen
zwischen den Metallen. Die Lötstellen werden von ihnen zuerst von Schmutz
und Fett, Oxyden und Farben befreien und Flussmittel aufbringen bevor sie
mit dem Löten beginnen. Durch das Auftragen der Flussmittel verhindern sie
die Oxydbildung während des Lötvorgangs. Mit speziellen Zangen und
Halterungen bringen sie das Lot und die Metallteile zusammen. Dann erhitzen
sie den Lötbereich so lange, bis das Lot geschmolzen ist und zwischen die
Metallteile fließt. Die Weich- oder Hartlötverfahren werden je nach
Material und Arbeitseinsatz angewendet. Je nach Berufserfahrung und
Verantwortung übersteigt ihr Verdienst das Durchschnittsgehalt.