Geeignete Arbeitsplätze für einen Lebensmittelchemiker und eine
Lebensmittelchemikerin (Uni) bieten die Forschung und Entwicklung im
Bereich der Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften oder im
Umweltbereich. Desweiteren arbeiten sie an naturwissenschaftlichen und
medizinischen Instituten, Verbraucherorganisationen, allgemeine
Fachhochschulen, wirtschaftliche Dienstleistungsunternehmen,
Gewerbeaufsichtsämtern sowie Gesundheits- und Umweltämter. Weitere
Beschäftigungsmöglichkeiten finden sie bei den Herstellern von Nährmitteln
oder in der chemischen und pharmazeutischen Industrie. Ihr Arbeitsumfeld
finden sie in der Forschung und Entwicklung oder in den
Kontroll-Laboratorien der entsprechenden Industrieunternehmen. Dort
kontrollieren Rohstoffe auf die gesundheitliche Unbedenklichkeit und auf
die produktspezifischen Eigenschaften. Fertigprodukte analysieren und
beurteilen sie in Bezug auf die Qualität. Zudem entwickeln sie neue
Produkte und helfen bei der Entwicklung der Herstellungsverfahren. Neben
diesen Tätigkeiten kontrollieren sie die Einhaltung der
lebensmittelrechtlichen Vorschriften, prüfen Verpackungsmaterialien
hinsichtlich der Wechselwirkungen mit Lebensmitteln und führen in
Produktionsbetrieben Wasseranalysen durch. Die Gehälter sind von der
Berufserfahrung abhängig und können bei der entsprechenden Qualifikation
über dem Durchschnittsgehalt liegen.