Der Beruf Kundendienstfacharbeiter bzw. Kundendienstfacharbeiterin wurde in
der ehemaligen DDR ausgebildet und ausgeübt. Er kann mit dem Beruf
Kundendienstberater und Kundendienstberaterin verglichen werden. In erster
Linie arbeiten sie in Herstellungsbetrieben, wie zum Beispiel bei den
Herstellern von Haushaltsgeräten, Fotoapparaten, Unterhaltungselektronik,
Kleidung und Uhren. Sie können aber auch in den entsprechenden Geschäften
und Serviceabteilungen wie in Reinigungen und Wäschereibetrieben tätig
sein. In den Reinigungen und Wäschereibetrieben nehmen sie die Textilien
aller Art von den Kunden und Kundinnen entgegen und geben diese nach der
Reinigung wieder aus. Wenn sie in den Bereichen Unterhaltungselektronik und
Haushaltsgeräte beschäftigt sind, arbeiten sie in den Reparaturwerkstätten
der Hersteller oder der entsprechenden Einzelhandelsgeschäften. Dort gehört
neben dem durchführen der Reparaturen die Kundenberatung zu ihren Aufgaben.
Sie beraten diese hinsichtlich der Reparaturmöglichkeiten, schätzen die zu
erwartenden Kosten ab und klären eventuelle Garantieansprüche. Die Höhe vom
Einstiegsgehalt hängt von der Qualifikation ab und kann das
Durchschnittsgehalt übersteigen.