Kraftfahrzeugmechaniker/innen arbeiten überwiegend in Kfz- Reparaturwerkstätten, in Autohäusern, bei Kraftfahrzeug Herstellern oder beim Pannendienst. Eine weitere Möglichkeit bieten Kfz- Ersatzteilhändler mit einer eigenen Werkstatt. Sie führen Inspektionen durch, Reparaturen bei Störungen oder Unfallschäden und bauen neue Ausstattungen ein. Bei den Inspektionen suchen sie zuerst nach sichtbaren Schäden am Fahrzeug. Das sind zum Beispiel die Dichtungen die dann auch bei Bedarf von ihnen erneuert werden. Die einzelnen Baugruppen und Bauteile, der Motor, die Bremsen, die Zündkerzen und Filter werden dabei ebenso überprüft wie die Vergasereinstellung und die Spur. Außerdem überprüfen sie die mechanischen Verbindungen und die elektrischen Funktionen. Meistens wechseln sie das Motoröl und bei Bedarf auch das Getriebeöl. Wenn sie bei der Überprüfung verschlissene Teile oder Fehler gefunden haben, stellen sie diese ein oder ersetzen sie. Ersatzteile die sie nicht im Lager haben müssen sie beim Lieferanten bestellen. Bei einem Unfallschaden müssen sie außer nach den sichtbaren Schäden auch nach versteckten Schäden suchen und diese ebenfalls reparieren oder ein Ersatzteil einbauen. Nach der Reparatur oder der Inspektion macht der Kraftfahrzeugmechaniker oder die Kraftfahrzeugmechanikerin eine Probefahrt und sie überzeugen sich so dass die Bauteile und Systeme funktions- und leistungsfähig sind. Bei der Übergabe an den Kunden erklären sie ihm was sie alles repariert oder erneuert haben.