Der Beruf Hochdruckrohrschlosser bzw. Hochdruckrohrschlosserin wurde 1987
aufgehoben und durch den Nachfolgeberuf Anlagenmechaniker und
Anlagenmechanikerin der Fachrichtung Versorgungstechnik ersetzt. Das
Berufsbild wird von der Anfertigung von Rohrleitungen und Formstücken aus
Stahl, für die Industrie, geprägt. Die Rohre, Bleche und Profile werden
von ihnen entweder mit Maschinen oder von Hand auf das erforderliche Maß
geschnitten und anschließend verformt. Wenn es für bestimmte
Rohrverbindungen keine Normteile gibt, gehört die Anfertigung der
Verbindungsteile wie zum Beispiel von Abzweigstücken zu ihren Aufgaben.
Neben den verschiedenen Metallbearbeitungswerkzeugen und -maschinen
arbeiten sie auch mit Schweißgeräten. Die Bauteile werden von ihnen vor
Ort montiert sowie die Armaturen, Filter und Druckregler eingebaut. Neben
diesen und einigen anderen Tätigkeiten befassen sie sich mit der Wartung
und der Reparatur von bestehenden Rohrleitungssystemen.