Der Beruf Fußbodenleger und Fußbodenlegerin wurde in der ehemaligen DDR
ausgeübt. Vergleichbar ist er mit den Berufen Bodenleger und Bodenlegerin,
Estrichleger bzw. Estrichlegerin und Ausbaufacharbeiter bzw.
Ausbaufacharbeiterin für Estricharbeiten. Das geeignete Arbeitsumfeld
finden sie vor allem in Fußbodenverlegebetrieben und in Fachbetrieben des
Raumausstatterhandwerks. Ihre zentrale Aufgabe ist das verlegen von
Bodenbelägen, wie zum Beispiel Teppichböden und PVC-Beläge, Laminat und
Parkett in Innenräumen aller Art. Dazu müssen sie zuerst den Untergrund
vorbereiten, indem sie Unterkonstruktionen bauen und Sperrschichten für den
Feuchtigkeits-, Wärme- und Schalldämmungen aufbringen. Danach werden die
Bodenbeläge zugeschnitten und verlegt, verfugt oder verschweißt. Neben
diesen Tätigkeiten übernehmen sie die Instandhaltungsarbeiten und
informieren die Kunden und Kundinnen über die Reinigung und Pflege der
Bodenbeläge. Das Einstiegsgehalt hängt von der Berufserfahrung und vom
jeweiligen Bundesland ab, das heißt je nach Qualifikation kann das
Einkommen über dem Durchschnittsgehalt liegen.