Der Beruf Feinmechaniker bzw. Feinmechanikerin der
Spezialisierungsrichtung Chirurgiechaniker oder Chirurgiemechanikerin und
Chirurgieinstrumentenmacher bzw. Chirurgieinstrumentenmacherin wurde in
der ehemaligen DDR ausgebildet und ausgeübt. Vergleichbar ist er mit den
Berufen Chirurgiemechaniker und Chirurgiemechanikerin, Werkzeugmechaniker
und Werkzeugmechanikerin sowie Werkezugmechaniker und
Werkzeugmechanikerin. Sie arbeiten ausschließlich bei in der
handwerklichen und industriellen Herstellung von chirurgischen
Instrumenten. Das Berufsbild wird von der Herstellung von chirurgischen
Instrumenten der Human- und Veterinärmedizin geprägt. Dabei handelt es
sich zum Beispiel um Skalpelle, Zangen und Pinzetten. Die Instandsetzung
der chirurgischen Instrumente gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben. Die
Werkstücke werden von ihnen, anhand der Fertigungsunterlagen, maschinell
oder manuell bearbeitet. Dazu setzen sie Techniken wie Feilen, Schleifen,
Fräsen und Drehen ein. Neben diesen Tätigkeiten werden die Bauteile von
ihnen justiert und zu funktionsfähigen chirurgischen Instrumenten
montiert.