Als Fachkraft für Sozialarbeit arbeitet man hauptsächlich in Altenheimen,
in Alten- und Behindertenwohnheimen, Jugendwohnheimen und Erziehungsheimen,
Mutter-Kind-Heimen, Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstellen,
Sozial- und Jugendämtern, Beratungsstellen für Migranten, Gesundheitsämtern
sowie in Justizvollzugsanstalten. Sie übernehmen das durchführen der
Familien- und Erziehungsberatung, ermitteln in Gesprächen mit den
Betroffenen die Ursachen von Konflikten und zeigen die geeigneten
Lösungswege auf. In der Kinder- und Jugendarbeit befassen sich mit der
Leitung von Freizeitangeboten. Wenn sie in Seniorenheimen, Frauenhäusern,
Jugendwohngemeinschaften usw. arbeiten, ist die Betreuung einer Wohn- und
Heimgruppe ihre Aufgabe. Außerdem sind sie für die Beratung von
verschiedenen Personengruppen, wie Schuldner, Obdachlose und Straffällige
zuständig. Zusammen mit den Betroffenen oder deren Angehörigen versuchen
sie gemeinsam einen geeigneten Lösungsweg zu finden. Zu ihren weiteren
Aufgaben gehören planerische und organisatorische Aufgaben wie die
Dokumentation und die Aktenführung. Das Einstiegsgehalt hängt von der Größe
des Betriebes ab und kann je nach Berufserfahrung über dem
Gehaltsdurchschnitt liegen.