In der Regel arbeiten ein Erodierer und eine Erodiererin in den Betrieben
der Metallverarbeitung. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Schlossereien
oder die Unternehmen des Maschinen- und Werkzeugbaus. Weitere
Beschäftigungsmöglichkeiten finden sie in Gießereien, im Fahrzeugbau und in
den Betrieben der Kunststoff verarbeitenden Industrie. In unterschiedliche
Werkstoffe bringen sie Vertiefungen und Aussparungen in Werkstoffe in
beliebiger Form mit dem Zerspanungsverfahren ein. Dazu müssen sie zuerst
den sogenannten Erodierstempel, aus einer Elektrode aus Messing oder aus
einem anderen leicht zu bearbeitenden Metall, her. Der Querschnitt des
Erodierstempels muss exakt der Form der herzustellenden Vertiefung oder
Aussparung entsprechen. Neben diesen und zahlreichen anderen Tätigkeiten
richten sie die Erodiermaschine ein und setzen diese in Gang. Das
Einstiegsgehalt hängt von der Berufserfahrung und vom jeweiligen Bundesland
ab, das heißt je nach Qualifikation kann das Einkommen über dem
Durchschnittsgehalt liegen.