Geeignete Arbeitsplätze für den Energieberater und die Energieberaterin
bieten Energieberatungsunternehmen, die öffentliche Verwaltung und
Ingenieurbüros. Desweiteren können sie bei Verbraucherorganisationen und
Energieversorgern sowie bei den Herstellern von Heizungsanlagen,
Solarzellen, Industrieöfen und Brauchwasseraufbereitungsanlagen arbeiten.
Ihre zentrale Aufgabe ist die Beratung der privaten Haushalte und der
Wirtschaftsbetriebe über den sparsamen und umweltschonenden Einsatz der
Energie in wirtschaftlicher und technischer Hinsicht. Bei Modernisierungs-
und Sanierungsvorhaben sowie Neubauten aller Art überprüfen sie die
technischen Gegebenheiten in Bezug auf die Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und
Sanitäranlagen. Anhand der daraus gewonnenen Erkenntnisse erstellen sie
Energiebilanzen und arbeiten komplette Energiekonzepte aus. Dabei
berücksichtigen sie neben den damit verbundenen Energieeinsparungen auch
die Investitionskosten. Wenn sie in der Öffentlichkeitsarbeit tätig sind,
analysieren sie unter anderem Zielgruppen für Aktionen und Veranstaltungen,
halten zielgruppenorientierte Vorträge, Tagungen, Seminare und Workshops
usw. Das Einkommen wird in der Regel von ihrer Qualifikation und vom
Bundesland bestimmt und kann über dem Durchschnittsgehalt liegen.