Die geeigneten Arbeitsplätze für einen Elektroniker und eine Elektronikerin
für Gebäude- und Infrastruktursysteme bieten in erster Linie die
Unternehmen der Immobilienwirtschaft. Dabei handelt es sich zum Beispiel
um Hausmeisterdienste oder das Facility-Management. Außerdem können sie bei
technischen Gebäudeausrüstern, bei den Herstellern von Windenergieanlagen,
in Fachplanungsbüros für Gebäudetechnik, in Krankenhäusern und bei
Flughafenbetrieben tätig sein. In den jeweiligen Unternehmen befassen sie
sich ausschließlich mit der Wartung, der Überwachung, der Steuerung und der
Optimierung der gebäudetechnischen Infrastrukturen. So diagnostizieren sie
bei den Heizungs-, Lüftungs-, Elektrizitäts- und Sicherungssystemen
Störungen und beheben Defekte. Außerdem sind sie für die Planung, die
Integration sowie die Inbetriebnahme der Gebäude- und Infrastruktursystemen
zuständig. Dazu analysieren sie zuerst die Anforderungen der Nutzer sowie
die Gefahrenpotenziale und prüfen die Veränderungsmöglichkeiten an den
vorhandenen Energieversorgungs- und Kommunikationssystemen. Wie hoch der
Verdienst, das Gehalt bzw. der Lohn sind, hängt von ihren beruflichen
Fähigkeiten und eventuell vom gültigen Tarifvertrag ab.