Der Beruf Diplomingenieurpädagoge und Diplomingenieurpädagogin für
technische Chemie wurde in der ehemaligen DDR ausgeübt . Vergleichbar ist
er mit dem Beruf Lehrer bzw. Lehrerin für berufliche Schulen. Sie arbeiten
an Berufsschulen und bilden dort die Auszubildenden in allgemeinbildenden
und berufstheoretischen Disziplinen aus. Ihre Schüler und Schülerinnen sind
Auszubildende in den Berufen Apothekenfacharbeiter und
Apothekenfacharbeiterin, Laborant bzw. Laborantin, Werkstoffprüfer und
Werkstoffprüferin sowie Facharbeiter bzw. Facharbeiterin für die chemische
Produktion. Sie erteilen den Unterricht in chemischen,
materialwissenschaftlichen und verfahrenstechnischen Fächern. Sie
vermitteln neben den allgemeinen Kenntnissen über das Periodensystem der
Elemente auch das Wissen über die Eigenschaften und das Reaktionsverhalten
von Säuren und Laugen, Gasen und Metallen. Zu ihren Aufgaben gehört
außerdem das vorbereiten des Unterrichts und überprüfen der Lernerfolge
durch mündliche Abfragen und schriftliche Klassenarbeiten. Die Gehälter
sind von der Berufserfahrung abhängig und können bei der entsprechenden
Qualifikation über dem Durchschnittsgehalt liegen.