Für die Ausübung vom Beruf Dipl.-Ingenieur bzw. Dipl.-Ingenieurin der
Werkstoffwissenschaften mit Vertiefungsrichtung Kunststoffe ist ein
abgeschlossenes werkstoffwissenschaftliches Universitätsstudium
erforderlich. Beschäftigt sind sie überall wo Kunststoffe hergestellt,
verarbeitet und vertrieben werden wie beispielsweise im Maschinen- und
Anlagenbau, in Fahrzeugbau, in der Elektroindustrie sowie beim der
Bundesanstalt für Materialprüfung oder bei technischen
Überwachungsvereinen. Das Berufsbild wird von der Erforschung und
Entwicklung von Kunststoffen geprägt. Neben dem herstellen von neuen
Kunststoffen, verbessern sie die Eigenschaften der bereits bekannten
polymeren Werkstoffe. Zu ihren Aufgaben gehört die Analyse der
Ausgangsmaterialien, die Erstellung von rechnergestützten Modellen und
die Entwicklung von Mess- und Prüfverfahren. Neben diesen und zahlreichen
anderen Tätigkeiten wählen sie die Geräte und Anlagen sowie die
Produktionsverfahren für die Herstellung und Verarbeitung von
Kunststoffen aus.