Für die Ausübung vom Beruf Dipl.-Ingenieur und Dipl.-Ingenieurin der
Fachrichtung Werkstofftechnik (Glas, Keramik, Bindemittel sind neben den
fundierten Kenntnissen in Chemie und Technik auch vertiefte Kenntnisse in
Betriebswirtschaft von Vorteil. Das Berufsbild wird vom herstellen,
verarbeiten, anwenden, wiederverwenden, prüfen und erforschen der
Eigenschaften von nichtmetallisch-anorganischen Werkstoffen geprägt. im
Produktionsbereich leiten sie entweder einen Betrieb oder eine einzelne
Abteilung in den unterschiedlichen Führungsebenen. Außerdem entwickeln
sie neue Herstellungs- und Bearbeitungsverfahren für Werkstoffe und
Produkte und berücksichtigen dabei die wirtschaftlichen und ökologischen
Aspekte. Zu ihren Tätigkeiten in der Werkstoffentwicklung gehört die
Entwicklung von Werkstoffen mit neuen Eigenschaften durch die Kombination
der technischen Erfahrung und der Grundlagenforschung. Zu ihren weiteren
Aufgaben kann in der Forschung und Lehre die Ausbildung von
Nachwuchskräften gehören.