Der Beruf Dipl.-Ingenieur bzw. Dipl.-Ingenieurin (Uni) der
Spezialisierungsrichtung Prozessverfahrenstechnik wurde in der ehemaligen
DDR ausgeübt. Vergleichbar ist er mit dem Beruf Dipl.-Ingenieur und
Dipl.-Ingenieurin der Fachrichtung Verfahrenstechnik. Ihre zentralen
Aufgaben in den entsprechenden Unternehmen sind das entwickeln und
optimieren von thermischen und mechanischen Reaktions- und
Verfahrensprozessen. Dabei befassen sie sich genauso mit der
Wasserentkeimung, wie mit Stromerzeugungsverfahren durch Atomkraft. Je nach
Tätigkeitsbereich können die Planung und die Konstruktion der
entsprechenden Maschinen und Anlagen, die Leitung und Überwachung derer
Fertigung zuständig, übernehmen zudem die Steuerung und Koordination der
Arbeitsabläufe und der wirtschaftlichen Einsatz von Maschinen, Anlagen und
Energie zu ihren Aufgaben gehören. Die Höhe von ihrem Einstiegsgehalt hängt
von der Berufserfahrung bzw. der Qualifikation ab und kann auch über dem
Durchschnittsgehalt liegen.