Der Beruf Dipl.-Ingenieur bzw. Dipl.-Ingenieurin der Fachrichtung
Entwicklung metallischer Werkstoffe wurde in der ehemaligen DDR ausgeübt.
Vergleichbar ist er mit den Berufen Dipl.-Ingenieur und Dipl.-Ingenieurin
der Fachrichtungen Materialwissenschaften, Werkstofftechnik und
Oberflächentechnik/Werkstoffkunde sowie Dipl.-Ingenieur und Dipl.-
Ingenieurin der Fachrichtung Metallurgie/Werkstofftechnik mit dem
Schwerpunkt Hüttentechnik. Das Berufsbild wird von der Entwicklung oder
der Verbesserung der Eigenschaften von Eisen, Stählen, Nichteisenmetallen
usw. sowie deren Legierungen geprägt. Zur Veränderung der
Metallstrukturen in Bezug auf eine höhere Bruchzähigkeit, eine
verbessertes Korrosionsverhalten oder eine größere Schweißbarkeit zu
erzielen müssen sie die verschiedenen Werkstoffgruppen oder metallischen
Gefüge untersuchen. Zu ihren Aufgaben gehört die Minimierung der
magnetischen Eigenschaften. Zu ihren Tätigkeiten in der
Produktionssteuerung gehört die Überwachung der Qualität der
Ausgangsmaterialien sowie die Koordination und Überwachung der
Fertigungsprozesse.