Bei dem Beruf Chemielaborant und Chemielaborantin der Fachrichtung
Metalle handelt es sich um einen ehemaligen Ausbildungsberuf der im
August 2000 durch den Nachfolgeberuf Chemielaborant bzw. Chemielaborantin
ohne Fachrichtung abgelöst wurde. Sie arbeiten zum Beispiel in Betrieben
der Metallerzeugung und -veredlung, in Gießereien, in der Forschung und
Entwicklung im Bereich Naturwissenschaften und Mathematik oder in
werkstoffwissenschaftlichen Instituten. Das Berufsbild wird von der
Planung und der Durchführung von Versuchen, Analysen und Synthesen
geprägt. Zu ihren Aufgaben gehören aber auch die Auswertung und die
Dokumentation der gefunden Ergebnisse in Versuchsprotokollen und
Berichten. An den verschiedenen Metallen und Metalllegierungen führen sie
allgemeine laborarbeiten und Analysearbeiten durch. Neben diesen und
zahlreichen anderen Tätigkeiten wirken sie beim entwickeln von
Spezialstählen oder Veredlungsverfahren für NE-Metalle mit.