Geeignete Arbeitsplätze finden ein Chemiefacharbeiter und eine
Chemiefacharbeiterin vor allem in den Unternehmen der chemischen Industrie.
Dabei kann es sich zum Beispiel um die Hersteller von Chemiefasern,
Desinfektionsmitteln, Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, Klebstoffen,
Kosmetika, usw. handeln. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten die
Mineralölverarbeitung, die Pharmaindustrie, die Lack- und Farbenindustrie
oder die kunststoffverarbeitende Industrie. In den entsprechenden
Unternehmen finden sie ihre Aufgaben in der Steuerung und Überwachung von
Maschinen und Anlagen zur Herstellung, Abfüllung oder Verpackung von
chemischen Erzeugnisse. Diese Arbeit führen sie mit Hilfe der Mess-,
Steuerungs- und Regelungstechnik von Prozessleitständen aus. Die Anlagen
und Apparaturen werden von ihnen bedient, überprüft und gewartet,
Störungen beseitigt und Apparate montiert und demontiert sowie Anlagen und
Rohrleitungssysteme umgerüstet. Außerdem sind sie für das anfahren der
Reaktionsprozesse, die Erfassung der Messwerte, wie Temperatur und Druck,
Durchflussmenge und pH-Wert zuständig. Die Höhe vom Verdienst bzw.
Stundensatz kann bei entsprechender Qualifikation über dem
Durchschnittsgehalt liegen.