Wer den Beruf Brückenkranführer bzw. Brückenkranführerin ausübt arbeitet
in der Regel in Containerverladestationen, im Bergbau oder im Stahl- und
Leichtmetallbau. Das Berufsbild wird von der Verladung und vom Transport
von schweren Gütern geprägt. In den Häfen gehört das Be- und Entladen von
Containern zu ihren Aufgaben. Diese werden von ihnen zum Beispiel beim
Entladen der Schiffe auf die LKW-Ladeflächen oder auf Waggons abgesetzt.
Ihr Arbeitsplatz ist die sogenannte Katze, eine schwebende Kabine unter
der Kranbrücke. Beim platzieren der Container müssen sie Präzisionsarbeit
leisten und trotzdem eine hohe Manövriergeschwindigkeit und ein großes
Maß an Sicherheit gewährleisten. Die Entfernung zwischen den Containern
und den Schiffen oder den Stellplätzen an Land wird mit Hilfe von
Lasersystemen gemessen. Neben diesen Tätigkeiten sind sie für die Wartung
und die Pflege der Krananlagen zuständig.