Der Beruf Berufskraftfahrer und Berufskraftfahrerin in der Stadtreinigung
wurde in der ehemaligen DDR ausgeübt. Vergleichbar ist er mit den Berufen
Ver- und Entsorger bzw. Ver- und Entsorgerin für Abfall und Fachkraft für
Kreislauf- und Abfallwirtschaft. Sie arbeiten in erster Linie in den
Unternehmen der Abfall- und Recyclingwirtschaft. Dabei handelt es sich
unter anderem um Entsorgungsbetriebe, Müllverbrennungsanlagen,
Abfallsammelzentren und Abfalldeponien, Kompostwerke, Recyclinghöfe und
Recyclingfirmen. Im Auftrag der Unternehmen führen sie Müllwagen und
Kehrfahrzeugen oder lenken LKWs. Wenn Hausmüll oder gewerblicher Müll
eingesammelt wird, fahren sie mit den Müllwagen die vorgegebenen Bezirke,
sammeln den Müll ein und transportieren ihn zur Deponie den
Verbrennungsanlagen usw. Als Beschäftigte bei der Städtereinigung müssen
sie die öffentlichen Abfallbehälter leeren, Grünanlagen säubern und mit
Kehrfahrzeugen die Straßenränder von Müll und Schmutz befreien. Die Höhe
von ihrem Einstiegsgehalt hängt von der Berufserfahrung bzw. der
Qualifikation ab und kann auch über dem Durchschnittsgehalt liegen.