Der Baustoffprüfer und die Baustoffprüferin der Fachrichtung Bituminöse
Massen arbeiten in erster Linie in den Betrieben der Bauindustrie und der
Baustoffindustrie oder bei bautechnischen Untersuchungsämtern. Unter
anderem handelt es sich dabei um die Hersteller von Baustoffen oder um
Untersuchungs- und Prüflabors für Baustoffe oder Materialprüfungsämter, die
Unternehmen der Mineralöl verarbeitenden Industrie, Hochbau-, Brücken- und
Tunnelbauunternehmen und die Labors der Hochschulinstitute. Sie befassen
sich mit der Durchführung von physikalischen und chemischen Bestimmungen
sowie mit Messungen an bituminösen Massen und Baustoffgemengen. Dazu müssen
sie mit speziellen Geräten die Materialproben von den bituminösen
Bindemitteln und Zuschlagstoffen oder Probestücke aus Straßenoberflächen
entnehmen, die Entnahmestellen dokumentieren und mit Hilfe von Maschinen,
Geräten und Chemikalien die Materialzusammensetzung und
Materialeigenschaften ermitteln. Danach werten sie die Prüfergebnisse am
Computer, stellen die Prüfergebnisse dar und fassen die Berichte ab. Die
Höhe vom Verdienst bzw. Stundensatz kann bei entsprechender Qualifikation
über dem Durchschnittsgehalt liegen.