Geeignete Arbeitsplätze finden der Baustoffprüfer und die Baustoffprüferin
der Fachrichtung Boden vor allem in den Unternehmen der Bauindustrie, wie
in größeren Tiefbaubetrieben. Sie können aber auch in Instituten für
bodentechnische Untersuchungen, in bautechnischen Untersuchungsämtern oder
in Überwachungs- und Forschungseinrichtungen beschäftigt sein. Sie befassen
sich mit der Durchführung von physikalische und chemische Messungen und
Bestimmungen von Bodengemengen auf den Baustellen oder in den Labors. Die
Untersuchungsstelle nach Lage und Höhe gemessen und die Lage der
Untersuchungsstelle im Bau- und Lageplan eingetragen. Mit speziellen
Geräten entnehmen sie außerdem Materialproben und transportieren diese zu
der Prüfstelle. Mit Hilfe von Maschinen, Geräten und Chemikalien ermitteln
sie die Materialeigenschaften. Desweiteren werden die Kennwerte von ihnen
berechnet, die Prüfergebnisse aufgezeichnet und ausgewertet. Die
Messergebnisse werden anschließend von ihnen dargestellt und Berichte
abgefasst. Das Einstiegsgehalt hängt von der Berufserfahrung und vom
jeweiligen Bundesland ab, das heißt je nach Qualifikation kann das
Einkommen über dem Durchschnittsgehalt liegen.