Der Beruf Baumaschinist bzw. Baumaschinistin wurde in der ehemaligen DDR
ausgeübt. Vergleichbar ist er mit den Berufen Baumaschinenführer und
Baumaschinenführerin, Baugeräteführer bzw. Baugeräteführerin sowie
Baugeräteführer bzw. Baugeräteführerin der Fachrichtungen Hochbau sowie
Straßen- und Tiefbau. Beschäftigt sind sie vor allem in den Betrieben des
Hoch- und Tiefbaus, Straßenbaus und Bergbaus. Dort führen und bedienen sie
die Maschinen und Geräte, wie Kräne, Bagger, Planierraupen und Bohrgeräte.
Sie befassen sich mit dem ausheben von Baugruben und Gräben. Die Erdstoffe
werden von ihnen auf Transporter oder Halden umgesetzt oder Flächen und
Trassen planiert. Außerdem übernehmen sie den Transport der Baumaschinen zu
den jeweiligen Einsatzorten und richten diese ein. Weitere Aufgaben sind
die Wartung und die Instandhaltung der Baumaschinen und das beheben von
Störungen. Die Gehälter sind von der Berufserfahrung abhängig und können
bei der entsprechenden Qualifikation über dem Durchschnittsgehalt liegen.