Ein Bauabrechner oder eine Bauabrechnerin arbeiten in erster Linie in den
Unternehmen der Baubranche, wie im Hoch- und Tiefbau, im Straßenbau, bei
versorgungstechnischen Installationsbetrieben oder in Bauämtern und
Ingenieurbüros. Außerdem finden sie im Garten- und Landschaftsbau oder bei
Elektroinstallationsbetrieben Beschäftigung. Sie führen die Abrechnungen
von Bauvorhaben durch. Dazu müssen sie die Leistungsberichte der einzelnen
Baustellen in die entsprechenden Positionen des Leistungsverzeichnisses
umsetzen. Nach den Ausführungsplänen und dem örtlichen Aufmaß erstellen sie
fertigungs- und maßstabsgerechte zeichnerische Abrechnungsunterlagen für
die erbrachten Bauleistungen. Zudem erstellen sie Zwischen- und
Schlussrechnungen kontrollieren die Rechnungen der Lieferanten und
Subunternehmer und stellen für die Nachkalkulation die
Abrechnungsunterlagen zusammen. Neben diesen Tätigkeiten planen, steuern
und überwachen sie die Auftragsabwicklung und erfassen die Bauvorhaben per
EDV. Das Einstiegsgehalt hängt von der Berufserfahrung und vom jeweiligen
Bundesland ab, das heißt je nach Qualifikation kann das Einkommen über dem
Durchschnittsgehalt liegen.