In der Regel arbeiten der Assistenzarzt und die Assistenzärztin (Uni) für
Neurologie in Krankenhäusern. Dort befassen sie sich mit der Erkennung und
Behandlung von Erkrankungen des zentralen, des peripheren und des
vegetativen Nervensystems mit der Muskulatur sowie mit vorbeugenden
Maßnahmen. Ihre Patienten bzw. Patientinnen leiden unter Schlaganfall,
chronischen Schmerzen, Schlafstörungen, Hirnhautentzündung,
Tumorerkrankungen, Multipler Sklerose sowie unter Alzheimer oder der
Parkinson-Krankheit. Sie erheben eine umfassende Anamnese und eine genaue
Diagnose zu erstellen. Danach schlagen sie eine geeignete
Behandlungsmethode vor, wobei sie die biografischen und psychosozialen
Zusammenhänge, seelisch bedingte Symptome und psychosomatische Reaktionen
berücksichtigen. Für die Behandlung haben sie die Wahl unter einer großen
Zahl neurologischer, physikalischer und medikamentöser Möglichkeiten.
Während der Behandlung kontrollieren sie deren Wirksamkeit und den
Fortschritt der Heilung. Die Höhe von ihrem Einstiegsgehalt hängt von der
Berufserfahrung bzw. der Qualifikation ab und kann auch über dem
Durchschnittsgehalt liegen.