In erster Linie arbeiten ein Assistenzarzt und eine Assistenzärztin (Uni)
für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Krankenhäusern und Facharztpraxen
sowie in Geburtshäusern. Außerdem können sie in der Forschung und Lehre
arbeiten. Sie befassen sich mit der Prävention, der Diagnosestellung und
der Behandlung der geschlechtsspezifischen Gesundheitsstörungen von Frauen.
Außerdem betreuen und überwachen sie Schwangerschaften, Geburten und die
Wochenbettverläufe. Für die Diagnosestellung müssen sie Untersuchungen,
Messungen und Laboruntersuchungen durchführen, pathologische Veränderungen
des Körpers sowie den mutmaßlichen Krankheitsverlauf ermitteln. Danach
werden die Patientinnen über die Diagnose informiert und die Behandlung
eingeleitet oder ein Therapieplan erstellt. Sie befassen sich aber auch
mit der Prävention und informieren dabei die Patientinnen über die
Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen und über die gesunde
Lebensweise. Zu ihren weiteren Tätigkeiten gehören Verwaltungs- und
Organisationsarbeiten. Das Einkommen wird in der Regel von ihrer
Qualifikation und vom Bundesland bestimmt und kann über dem
Durchschnittsgehalt liegen.